Robert Lewandowski: Erster Weltfußballer des FC Bayern München?
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Robert Lewandowski ist derzeit in der Form seines Lebens. Der Stürmer des FC Bayern München konnte in der abgelaufenen Saison stolze 34 Treffer erzielen. Neben der Meisterschaft und den Pokalerfolg über Bayer 04 Leverkusen warten noch zwei weitere wichtige Entscheidungen. Zum einen geht es für seine Mannschaft noch um den Sieg in der UEFA Champions League, deren restliche Partien in Form eines Final-Turniers in Lissabon ausgetragen werden. Zum anderen darf sich der polnische Goalgetter berechtigte Hoffnungen auf die Wahl zum Weltfußballer des Jahres machen.

Dem sportlichen Talent konnte Lewandowski fast nicht entkommen: Sein Vater Krzysztof erkämpfte sich den Europameister-Titel im Judo, seine Mutter Iwona war in der höchsten polnischen Volleyball-Liga aktiv. Robert entschied sich, sein Glück im Fußball zu suchen. Erstmals auf sich aufmerksam konnte er dabei im Jahr 2006 machen. Den Drittligisten Znicz Pruszków schoss er mit 15 Toren zum Aufstieg in die zweite Liga, in der er sich in der folgenden Saison mit 21 Toren in 32 Spielen sogleich zum Torschützenkönig krönte.

Mit seinem folgenden Team Lech Posen wurde er innerhalb einer Saison nicht nur Pokalsieger, sondern gewann auch den Supercup. Entscheidenden Anteil daran trug der polnische Rekordnationalspieler, der weiterhin nach Belieben Tore erzielte. Diese Treffsicherheit registrierte auch der Bundesligist Borussia Dortmund und verpflichtete ihn für eine Ablösesumme von 4,5 Millionen Euro. Obwohl er sich in der ersten Saison hinter dem gesetzten Lucas Barrios mit der Rolle des Jokers zufriedengeben musste, setzte er sich in seiner zweiten Saison unter Chefcoach Jürgen Klopp durch und war fortan aus dem Sturmzentrum nicht mehr wegzudenken.

Nach zwei deutschen Meisterschaften und einem DFB-Pokalsieg zog es ihn zum Konkurrenten Bayern München. Seit 2014 wurde er dort erneut sechsmal Deutscher Meister und weitere dreimal DFB-Pokalsieger.
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Ist Robert Lewandowski ein Kandidat für den Ballon d´Or?

Mittlerweile zählt das Multitalent seit Jahren zu den weltbesten und gefährlichsten Angreifern. Seine schier unglaubliche Physis kombiniert mit einer exzellenten Technik und enormer Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor machen ihn zu einem wahrhaftigen Stürmer. Diese Saison scheint der Pole noch mal einen weiteren Schritt gegangen zu sein und spielt die wohl beste Runde seiner Karriere.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten und der Trennung von Trainer Niko Kovac können die Bayern unter Hansi Flick auf eine beeindruckende Siegesserie zurückblicken. Nicht zuletzt Lewandowskis Tore sind dabei Garant für den Erfolg. Sollte er nun auch im Final-Turnier der Champions League stark aufspielen, dürften seine ohnehin nicht geringen Chancen auf den Titel des Weltfußballers weiter steigen. Die nächste Partie gegen Chelsea könnte deutlich zeigen, dass im Fußball Quoten für den FC Bayern klare Siegeszeichen sind. Mit einer Quote von 1,44 (Stand: 30.7.) bei William Hill führen die Deutschen gegen die britische Mannschaft zu 6,50 haushoch. Lewandowskis Durchmarsch zu einer unvergesslichen Saison auf internationalem Parkett dürfte geebnet sein.
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Welche Transfers will der deutsche Meister FC Bayern noch tätigen?

Bis 2023 kann sich der Rekordhalter Bayern noch auf die Unterstützung von Lewandowski verlassen. Für vier weitere Jahre wurde der Vertrag verlängert im Sommer 2019. Allerdings muss sich der Stürmer auf neue Kollegen einstellen, die den alten Hasen Lewandowski, Neuer und Müller Konkurrenz machen: Nach der Verpflichtung des deutschen Nationalspielers Leroy Sané hat Sportdirektor Hasan Salihamidzic weiteren Transfers erst einmal eine Absage erteilt. Das bedeutet, dass vorerst auch kein Ersatz für das Angriffszentrum geholt wird. Die Rolle des Backup-Stürmers nimmt wie schon in der letzten Saison das Talent Joshua Zirkzee ein, der in seiner ersten Saison vielversprechende Ansätze zeigte.

Unsicher ist nach wie vor der Verbleib von Mittelfeldstratege Thiago, dem offenbar ein lukratives Angebot des FC Liverpool vorliegt. Sollte der Spanier wechseln, wird der deutsche Rekordmeister wohl noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv werden.