Historie

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Die Primera Division

20.06.2017
Die Primera Division

Die Primera Division ist eine der interessantesten Ligen weltweit, besonders weil sie zwei ganz überragende Clubs vorweist: FC Barcelona und Real Madrid. Diese beiden Teams spielen in der Regel den Titel unter sich aus. Zuletzt gab es 2014 eine Ausnahme, hier hatte Atletico Madrid die Nase vorn.
Auch in den europäischen Wettbewerben ist kaum an den spanischen Clubs vorbeizukommen, das Halbfinale ist meist schon zu Beginn gebucht, am Ende steht dann auch oft der Sieg.

Real Madrid hat als erster Verein in Europa den Titel in der Saison 2016/17 verteidigt, im Endspiel wurde Juventus Turin ganz sicher mit 4:1 geschlagen.

Nach der aktuellen UEFA-Fünfjahreswertung haben Vereine aus der Primera Division in den letzten fünf Jahren die besten Ergebnisse in den europäischen Wettbewerben erzielt.

Deshalb sind Wetten auf spanische Clubs in internationalen Wettbewerben meist erfolgversprechend, allerdings muss man hier die richtige Wette platzieren, denn der Dreierweg bringt, wie in der Liga, meist nur sehr wenig Ertrag. Sehr gute Quoten für die spanische Liga bekommt man bei LVbet.

Nach derzeitigem Stand in der UEFA-Fünfjahreswertung spielen der Meister sowie der Zweit- und Drittplatzierte in der Champions League, und der Viertplatzierte nimmt an der Champions-League-Qualifikation teil. Die Vereine auf Platz fünf und sechs spielen in der Europa League. Die drei Letztplatzierten steigen in die Segunda División ab.

Der Sieger der Copa del Rey, des spanischen Pokalwettbewerbes, erhält ebenfalls das Recht auf einen Startplatz in der Europa League.

Die Liga wurde 1928 gegründet und wird von der Liga Nacional de Fútbol Profesional (LFP) betrieben. Von 2008 bis 2016 trug die Liga den Sponsorennamen Liga BBVA. 2016 wurde dieser, dem Spitznamen aus dem englischsprachigen Raum entsprechend, in LaLiga Santander umbenannt.

Vor Gründung der Liga gab es bereits die Copa del Rey, die seit 1902 vergeben wurde. Zudem hatte jede spanische Provinz oder Region ihre eigene Liga. Beispiele hierfür sind die Campeonato de Catalunya in Katalonien, oder auch der Campeonato Centro in Madrid und Umgebung. Der Fußball entwickelte sich in Spanien rasant, und schon bald gab es die ersten überregionalen Stars wie Pichichi, Josep Samitier, Paulino Alcántara und vor allem Ricardo Zamora.

Der Profifußball wurde 1926 eingeführt, die ersten Stars konnten bereits nur von ihrem Gehalt als Spieler leben. Bald gab es das Bestreben, auch eine landesweite Liga ins Leben zu rufen. Dies war jedoch schwerer, als zunächst angenommen, da sich besonders die Abgesandten der Ligen Kataloniens und des Baskenlandes dagegen sträubten. In diesen Ligen war die fußballerische Qualität bereits ausgeprägt und es hatten sich viele gute Mannschaften entwickelt und einen Namen gemacht. Zudem gab es damals viele logistische Probleme; Reisen zu Auswärtsspielen konnten vier bis fünf Tage dauern. Man einigte sich auf eine Anfangsgröße von zehn Mannschaften: alle, die bis dato die Copa del Rey gewonnen hatten und die Finalisten.

Als Nachfolger von Real Club Fortuna Vigo und dem früheren Finalisten Real Vigo Sporting Club – unter dem Namen Vigo FC hatte dieser Verein 1908 im Finale gestanden – erwartete auch Celta Vigo einen Startplatz in der ersten Liga. Die restlichen Vereine sprachen sich dagegen aus, da die Reise nach Vigo im äußersten Winkel Spaniens für fast alle Mannschaften die teuerste und längste gewesen wäre. So kam man auf neun Gründungsmitglieder. Für den zehnten Startplatz wurde ein kleines Turnier veranstaltet. Im Finale siegte Racing Santander gegen Celta Vigo.

Die Gründungsmitglieder
Aus Madrid: Real Madrid und Atletico Madrid
Aus Katalonien: FC Barcelona, Espanyol Barcelona und CE Europa
Aus dem Baskenland: Athletic Bilbao, Real Union Irun, Arenas de Getxo und Real Sociedad

 

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