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RB Leipzig-Geschichte

RB Leipzig: Eine Geschichte von erfolgreichen Bullen
 

RB Leipzig. Ein Fussballclub, der in den letzten Jahren für einige fulminante Überraschungen gesorgt hatte und sich dabei nicht nur Freunde machte. Aber wie kam es eigentlich dazu?

Der Verein existiert erst seit 2009, damit ist er, gemessen am Gründungsjahr, mit Abstand der jüngste Verein in der Bundesliga. Er wurde auf Anregung des Getränkeherstellers Red Bull gegründet. In Österreich hatte Red Bull es zwar geschafft, den SV Austria Salzburg zu übernehmen und ihn in den FC Red Bull Salzburg umzubenennen. In Deutschland ist eine solche werbliche Namensgebung jedoch nicht mit dem Regelwerk des DFB konform, weswegen RB in diesem Fall RasenBallsport abkürzt; obgleich die Doppeldeutigkeit der Abkürzung sehr offensichtlich ist. Die Heimspiele finden, wenig überraschend, in der Red Bull Arena statt (bei Stadien ist die Namensgebung durch Sponsoren erlaubt).

Neben dem RB Leipzig und dem FC Red Bull Salzburg gibt es weitere Fussballvereine, welche dem Red Bull Imperium angehören. Einer davon befindet sich im brasilianischen Campinas und heißt Red Bull Brasil, die andere Mannschaft sind die New York Red Bulls (welche ebenfalls in einer Red Bull Arena spielen). Manche Kritiker beschweren sich über die tiefen Taschen von Red Bull Chef Dietrich Mateschitz, andere sehen in RB Leipzig endlich einen Gegner, der es auch finanziell mit dem FC Bayern München aufnehmen kann. Beide Mannschaften werden aktuell von Buchmachern als mögliche Gewinner der diesjährigen Bundesligasaison gehandelt.

In der Saison 2009/2010 startete der Verein in der Oberliga Nordost; hier wurde das Startrecht des SSV Markranstädt übernommen. Im darauffolgenden Jahr spielte RB Leipzig bereits in der Regionalliga. 2012 wurde mit der Anstellung von Ralf Rangnick als Sportdirektor eine schlaue Entscheidung getroffen; er schaffte bereits mit der TSG 1899 Hoffenheim innerhalb von 2 Saisonzeiten (also der schnellstmöglichen Zeit) den Aufstieg von der Regionalliga in die Bundesliga. Hier stehen die Leipziger mittlerweile ebenfalls an Platz 2.

RB Leipzig hat seine Stärke nicht nur einem erfahrenen Trainer zu verdanken, auch gewisse Spieler haben Ihren Teil zum Erfolg beigetragen. Zum Beispiel Emil Forsberg, seines Zeichens schwedischer Nationalspieler. Er wechselte Anfang Januar 2015 von Malmö FF zum damaligen Zweitligisten RB Leipzig. In der Aufstiegssaison 2015/16 machte er durch 8 Tore und 7 Vorlagen auf sich aufmerksam.

Ein weiterer Nationalspieler hütet bei RB Leipzig das Tor: Péter Gulácsi. Der gute Mann kommt allerdings nicht aus Skandinavien, sondern aus Ungarn. In der Vergangenheit gewann er bereits die englische Meisterschaft mit dem FC Liverpool und spielte beim FC Red Bull Salzburg, bevor er seine neue Heimat in Sachsen fand.

Mit Stefan Ilsanker  gibt es in Leipzig auch einen österreichischen Nationalspieler. Ilsanker spielte vor dieser Station ebenfalls beim Salzburger Bruderverein, wo sein Vertrag eigentlich bis 2018 lief. Er sorgt zumeist im Mittelfeld für Ordnung.

Wenn RB Leipzig diese Saison weiterhin so stark spielt (bzw. am Ende der Saison auf dem 4. Platz oder höher stehen), wird der Verein nächstes Jahr auch in der Champions League mitspielen. Dies würde für Rangnick und Mateschitz einen weiteren außerordentlichen Erfolg bedeuten. Der RB Leipzig könnte dieses Jahr allerdings auch noch Meister werden. Wer am Ende der Saison die Schale hochhält, wird sich spätestens am 22. Mai zeigen.

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