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Sicherheitsmechanismen fürs Online Banking 2019

Sicherheitsmechanismen fürs Online Banking 2019

Online Banking ist heutzutage für die Mehrheit der Deutschen das Mittel der Wahl, um Bankgeschäfte durchzuführen. Kaum jemand macht sich noch die Mühe, für tägliche Überweisungen, Konteneinsichten und Transaktionen zur Bankfiliale zu gehen und sich an einen persönlichen Berater zu wenden.

Schneller, einfacher und ohne zeitliche oder örtliche Beschränkungen kann man heutzutage (fast) alle Angelegenheiten auch selbst im Internet erledigen. Doch obwohl uns das Online Banking in der heutigen Zeit das Leben deutlich erleichtert, so bedeutet das nicht, dass es keinerlei Nachteile oder Risiken mit sich bringt.

Sicherheit und Seriosität sind ein essentielles Thema im Online Banking. Sich zu schützen, ist unumgänglich, wenn man im Internet Geldgeschäfte erledigt oder mit virtuellen Banking Optionen bezahlt.

Diese Gefahren lauern

Bevor es darum geht, festzustellen, wie man sich bei Geldgeschäften im Internet am besten schützen kann, muss man selbstredend zuvor herausfinden, wo die Gefahren lauern und welche Probleme auftreten können.

 

Online Banking bezieht sich nicht allein auf Geldüberweisungen, die man auf der Homepage der eigenen Bank durchführt, sondern auch auf Einkäufe im Internet, Online Gaming Plattformen und jegliche Stellen im Internet, an denen man finanzielle Transaktionen durchführt. Möchte man also beispielsweise sicher im Internet spielen, sollte man sich immer an seriöse Online Casinos Deutschland halten.

Die Gefahren beim Online Banking beinhalten unter anderem:

  • Phishing Mails
    Passwortdiebstahl über manipulierte E-Mails wird als Phishing bezeichnet. Dabei erhält man als Kunde E-Mails, die denen regulärer Bank ähnlich sehen, und wird somit dazu verleitet, Passwörter oder Zugangsdaten preiszugeben.
  • Virenangriffe, Trojaner, Würmer
    In diesen Fällen wird vom Nutzer unbemerkt eine schädliche Software auf dem Computer installiert, die dann zu einem späteren Zeitpunkt dazu führt, dass Passwörter abgegriffen werden und sich dadurch Fremde Zugang zum Online Banking verschaffen können.
  • Spyware
    Hier handelt es sich um Spionagesoftware, die sensible Daten ausspioniert, die man online bei Zahlungen und Banktransaktionen preisgibt.

So können Sie sich schützen

Ist man sich einmal der Gefahren bewusst, geht es selbstredend darum, sich selbst vor eben diesen Gefahren zu schützen.

 

Wie genau das geht? Ganz einfach: Die folgenden Vorsichtsmaßnahmen können Sie selbst anwenden, um sich vor den Risiken des Online Banking so gut wie möglich zu schützen:

  • Zugangsdaten vertraulich behandeln und niemals weitergeben.
  • Bei der Aufbewahrung der Zugangsdaten (sowohl elektronisch als auch materiell) für höchste Absicherung sorgen.
  • Sichere Passwörter wählen und diese (wenn möglich) regelmäßig wechseln.
  • Sich nach jedem Banking Vorgang sofort abmelden und die Seite schließen.
  • Zugangsdaten nicht auf dem PC speichern.
  • Nur am eigenen Computer oder in vertrauten Netzwerken Online Banking nutzen.
  • Niemals sensible Daten per E-Mail preisgeben.
  • Immer eine aktuelle Sicherheitssoftware installiert haben.
  • Überweisungslimits setzen, um potentielle Schäden zu minimieren.
  • Benachrichtigungen bei Transaktionen aktivieren.

Online Banking Sicherheitsmechanismen

Während man als Nutzer selbst die wohl größte Gefahrenquelle im Sicherheitssystem des Online Bankings darstellt, so wollen wir nun dennoch einen Blick auf die verschiedenen Sicherheitsmechanismen werfen, die vom Online Banking etabliert werden, um Kunden zu schützen.

Verschiedene TAN-Verfahren

Alte Tan-Verfahren, bei denen die Nummern der TAN auf Papier abgedruckt und dem Kunden zugeschickt wurden, sind heute veraltet und entsprechen nicht mehr den gängigen Sicherheitsstandards. Stattdessen werden Verfahren wie iTAN (elektronische Generation der TANs), mTAN (TAN wird aufs Mobilgerät gesendet), oder ChipTAN (TAN Generator und EC-Karte) zur Erzeugung der TAN genutzt.

PSD2 Richtlinie für noch mehr Schutz

Die meisten Nutzer haben es vermutlich bereits bemerkt. Seit dem 14. September 2019 hat sich einiges im Online Banking geändert. Zu diesem Zeitpunkt trat die PSD2 EU-Richtlinie, die überarbeitete Version der Zahlungsrichtlinie der EU, in Kraft, die zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen für das Online Banking verlangt. Kern der Richtlinie ist eine Art Dreifachschutz, bei der man zur Anmeldung im Banking drei Elemente benötigt: Besitz, Wissen und Biometrie. Auch bei Online Zahlungen wird ein weiterer Authentifizierungsschritt (Passworteingabe) vorgeschrieben, um die Sicherheit zu erhöhen.